Control Resonant ist da: Was der 24. September 2026 für PC, PS5 und deinen Desktop bedeutet
Sieben Jahre nach dem ersten Control ist es heute so weit: Control Resonant erscheint am 24. September 2026 weltweit für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S. Remedy Entertainment, das finnische Studio hinter Alan Wake, Max Payne und eben Control, veröffentlicht sein bislang ambitioniertestes Projekt erstmals in Eigenregie, mit Annapurna Pictures als Co-Finanzierungs- und Co-Produktionspartner. Wer den ersten Teil 2019 gespielt hat und seither auf eine Fortsetzung gewartet hat, bekommt heute genau das, nur größer, offener und optisch noch auffälliger.
Für alle, die ihren Desktop ohnehin mit einem animierten Live-Hintergrund gestalten, lohnt sich neben der reinen Kaufentscheidung auch ein Blick auf die Optik des Spiels selbst, denn die eigenartige Mischung aus Brutalismus und Surrealismus, die Control seit jeher prägt, lässt sich mit den richtigen Gloomia-Hintergründen erstaunlich gut auf den eigenen Bildschirm übertragen.
Was Control Resonant überhaupt ist
Das ursprüngliche Control aus dem Jahr 2019 spielte fast vollständig im Oldest House, dem verwinkelten New Yorker Hauptquartier des Federal Bureau of Control, einer fiktiven Behörde, die paranatürliche Phänomene und Objekte unter Verschluss hält. Control Resonant verlässt dieses Gebäude nun bewusst und verlegt das Geschehen in ein paranatürlich verändertes Manhattan. Die Bedrohungen, die einst im Oldest House eingesperrt waren, sind ausgebrochen und beginnen, die Realität der Stadt selbst zu verformen.
Gespielt wird diesmal nicht mehr Jesse Faden, sondern ihr Bruder Dylan. Er wird vom Bureau aus seiner Gefangenschaft entlassen, um eine entkommene außerdimensionale Entität zu bekämpfen, die weite Teile von Downtown Manhattan unter ihre Kontrolle gebracht hat. Nebenbei sucht Dylan nach Jesse, die inzwischen selbst zur Direktorin des Bureau aufgestiegen ist. Die sogenannte Astrale Ebene, ein zentrales Element aus dem ersten Spiel, spielt auch hier wieder eine wichtige Rolle, sowohl erzählerisch als auch spielmechanisch.
Vom Third-Person-Shooter zum Action-Rollenspiel
Die auffälligste Veränderung gegenüber dem Vorgänger betrifft das Kampfsystem. Wo das erste Control ein reiner Third-Person-Shooter mit telekinetischen Kräften war, setzt Control Resonant zusätzlich auf Nahkampf in offenen Zonen, eine deutliche Abkehr von den engen Fluren des Oldest House. Dylan erhält dafür eine formwandelnde paranatürliche Waffe namens Aberrant, die sich je nach Situation in verschiedene Nahkampfformen verwandelt, ergänzt um seine eigenen übernatürlichen Fähigkeiten. In Kombination mit den offeneren Arealen von Manhattan wirkt das Spiel dadurch spürbar mehr wie ein Action-Rollenspiel als wie der fokussierte Shooter, den viele vom ersten Teil erwartet hätten.
Genau dieser Bruch ist auch der Punkt, an dem sich die ersten Testurteile am stärksten scheiden. Manche Kritiken feiern den Mut zum Genrewechsel und vergeben Höchstwertungen, andere bemängeln, dass sich die Kämpfe über die große, offene Welt hinweg irgendwann wiederholen und dass Dylan als neuer Protagonist nicht ganz an die Präsenz von Jesse aus dem ersten Teil heranreicht. Einig sind sich praktisch alle Stimmen dagegen bei der Optik, die durchgehend als eines der visuell mutigsten Spiele des Jahres beschrieben wird.
Brutalismus im Freien: Die Optik von Control Resonant
Schon das erste Control war für seine brutalistische Architektur bekannt, endlose Betonflure, monumentale Sichtbetonwände, kaltes Neonlicht. Control Resonant nimmt genau diese Sprache und trägt sie erstmals nach draußen, mitten in ein verzerrtes Manhattan. Wolkenkratzer verbiegen sich in unmögliche Winkel, vertraute Straßenzüge brechen in geometrische Muster auf, und mittendrin blitzen die roten und violetten Lichtsignaturen der Hiss-Anomalie auf, die man bereits aus dem ersten Teil kennt. Rezensionen beschreiben das Ergebnis als eine Mischung aus Brutalismus und Surrealismus, angewendet auf eine Stadt, die so vorher noch nicht zu sehen war.
Für alle, die ihren eigenen Desktop mit einem Live-Hintergrund gestalten, ist genau das ein schöner Anknüpfungspunkt. Wer nach dem Feierabend mit Control Resonant durch ein verformtes Manhattan streift, möchte vielleicht auch tagsüber etwas von dieser Stimmung auf dem eigenen Bildschirm behalten, ohne dabei tatsächliche Spielszenen als Hintergrund zu verwenden. Genau dafür eignen sich abstrakte, atmosphärische Live-Hintergründe besonders gut.
Der Wormhole-Hintergrund lebt von genau der Art Sog, die auch die Astrale Ebene im Spiel vermittelt, ein Gefühl, in etwas gezogen zu werden, das sich der gewöhnlichen Geometrie entzieht. Als ruhiger Live-Hintergrund im Hintergrund des Desktops wirkt er dabei deutlich zurückhaltender als jede Spielszene, was ihn auch für den Arbeitsalltag geeignet macht, nicht nur für die Stunden vor dem nächsten Spieleabend.
Die Ästhetik des Federal Bureau of Control auf dem eigenen Desktop
Neben der Astralen Ebene ist es vor allem die Behörde selbst, das Federal Bureau of Control, die Control seinen unverwechselbaren Look gibt: nüchterne Kontrollräume, Wände voller Monitore, gedämpftes Licht über endlosen Schreibtischreihen. Wer diesen bürokratisch-paranormalen Charme mag, findet in Gloomias Sammlung mit Command Center einen thematisch passenden Live-Hintergrund, der eine fiktive Kontrollraum-Anzeigetafel mit Weltkarte, Radar und Telemetriedaten zeigt, ganz ohne konkreten Bezug zu Control selbst, aber mit genau der gleichen kühlen, überwachten Atmosphäre.
Wer es noch etwas kosmischer mag, weil Control Resonant im späteren Verlauf immer stärker mit unmöglicher Geometrie und außerweltlichen Phänomenen arbeitet, findet mit Binary Black Holes und Black Hole Devour zwei weitere Optionen, die sich thematisch eher an der Astralen Ebene als an Manhattan selbst orientieren. Eine ausführlichere Übersicht über Gloomias kosmische Hintergründe, ihre physikalische Grundlage und wie unterschiedlich ruhig oder dramatisch sie wirken, gibt es im Beitrag zu schwarzen Löchern als Live-Hintergrund, und wer stattdessen lieber bei Galaxien, Nebeln und weiteren Wurmloch-Varianten bleiben möchte, wird im Vergleich Galaxie, Nebel und Wurmloch im Vergleich fündig.
Termin, Plattformen und die Sache mit dem Mac
Control Resonant erscheint heute, am 24. September 2026, gleichzeitig für PlayStation 5, Xbox Series X/S sowie für PC über Steam, den Epic Games Store und GeForce Now. Eine Mac-Version über Steam und den App Store ist ebenfalls angekündigt, kommt aber erst später im Jahr 2026 nach dem eigentlichen Launch. Wer also einen Mac als Hauptrechner nutzt, muss sich noch etwas gedulden, bevor Dylan Faden auch dort durch ein verzerrtes Manhattan streifen kann. Für den eigenen Live-Hintergrund spielt das freilich keine Rolle: Gloomia läuft schon heute nativ unter macOS, ganz unabhängig davon, wann welches Spiel auf welcher Plattform ankommt, wie im Guide zu Gloomia unter macOS nachzulesen ist.
Bemerkenswert ist außerdem, dass Remedy das Spiel diesmal komplett in Eigenregie veröffentlicht, mit Annapurna Pictures lediglich als Co-Finanzierungs- und Produktionspartner im Hintergrund. Nach Jahren, in denen Remedy-Spiele über wechselnde Publisher wie 505 Games liefen, ist das ein bewusster Schritt zu mehr kreativer und wirtschaftlicher Unabhängigkeit für das Studio.
Preise und Editionen
Wer zugreifen möchte, wählt zwischen zwei digitalen Editionen. Die Standard Edition kostet 59,99 US-Dollar. Die Digital Deluxe Edition kostet 69,99 US-Dollar und bringt zusätzliche Kosmetik, ein digitales Artbook, den offiziellen Soundtrack, zusätzliche Startressourcen sowie ein einzigartiges Artefakt mit sich, dazu 48 Stunden frühen Zugang vor dem regulären Starttermin, der für die meisten Käuferinnen und Käufer inzwischen aber ohnehin schon verstrichen ist, da das Spiel heute regulär erscheint.
PC-Systemanforderungen im Überblick
Für alle, die Control Resonant auf dem PC spielen wollen, hat Remedy vor dem Start ein recht breit gestaffeltes Anforderungsprofil veröffentlicht. Am unteren Ende reicht für 1080p bei 30 Bildern pro Sekunde mit niedrigen Einstellungen und aktiviertem Upscaling bereits eine GeForce GTX 1070, eine Radeon RX 5600 XT oder eine Intel Arc A580 mit mindestens 6 GB Grafikspeicher, kombiniert mit einem Intel Core i5-8500 oder einem AMD Ryzen 5 3500. Wer 1440p bei 60 Bildern pro Sekunde ohne Raytracing anstrebt, sollte eher zu einer RTX 3060 Ti, einer RX 6700 XT oder einer Arc B580 mit Balanced-Upscaling greifen.
Am oberen Ende steht ein Enthusiasten-Profil für 4K bei 60 Bildern pro Sekunde mit hohen Grafikeinstellungen und hohem Raytracing, das eine GeForce RTX 5080 mit 12 GB Grafikspeicher voraussetzt, komplett mit Path Tracing. Unabhängig von der gewählten Stufe verlangt Control Resonant durchgehend 16 GB Arbeitsspeicher, rund 120 GB freien SSD-Speicher sowie ein 64-Bit-Windows 10 oder 11. Wer sich fragt, wie gut ein solcher Titel neben einem laufenden Live-Hintergrund performt: Gloomia pausiert automatisch, sobald ein Spiel im Vollbildmodus läuft, sodass für Control Resonant selbst die volle Grafikleistung zur Verfügung steht.
Ein weiterer großer Herbst-Release neben GTA 6 und Co.
Control Resonant reiht sich in einen ohnehin dichten Spiele-Herbst 2026 ein. Erst vor wenigen Tagen erschien mit Silent Hill: Townfall ein weiterer stimmungsvoller, düsterer Titel, dessen Optik sich ebenfalls gut mit ruhigen, dunklen Live-Hintergründen kombinieren lässt, nachzulesen im Beitrag zu Silent Hill: Townfall und passenden Gloomia-Hintergründen. Und während sich die Branche im November zusätzlich auf GTA 6 vorbereitet, wie im Überblick zum GTA-6-Launch am 19. November beschrieben, zeigt schon dieser eine Wochenendtermin, wie viel gerade gleichzeitig auf den Markt kommt. Wer sein Gaming-Setup ohnehin gerade neu einrichtet oder aufpeppt, findet im Guide zu Live-Hintergründen für Gaming-Setups weitere Anregungen, wie sich ein animierter Hintergrund mit einem dramatischen Desktop-Look verbinden lässt, ohne beim eigentlichen Spielen zu stören.
Wer sich zusätzlich für die kühlere, technischere Seite von Gloomias Sammlung interessiert, etwa für Hintergründe mit Terminal- oder Kontrollraum-Optik wie Command Center, findet im Vergleich Digital Rain, Terminal und Command Center im direkten Vergleich eine gute Orientierung, welcher der drei Tech-Hintergründe am besten zum eigenen Monitor und Arbeitsstil passt.
Fazit
Control Resonant ist ab heute, dem 24. September 2026, für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S verfügbar, eine Mac-Version folgt später im Jahr. Remedy Entertainment wagt mit dem Wechsel zu offeneren Zonen und Nahkampf einen mutigen Schritt weg vom reinen Third-Person-Shooter des ersten Teils, was die ersten Testurteile spürbar spalten, während die brutalistisch-surreale Optik praktisch einhellig gelobt wird. Wer nach dem Spielen etwas von dieser eigenartigen Stimmung auf dem eigenen Desktop behalten möchte, findet mit Wormhole, Command Center und den kosmischen Gloomia-Hintergründen passende, spielunabhängige Optionen, die tagsüber genauso funktionieren wie am Abend vor der nächsten Spielsession.
Häufig gestellte Fragen
Wann erscheint Control Resonant, und für welche Plattformen?
Control Resonant erscheint weltweit am 24. September 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X/S sowie für PC über Steam, den Epic Games Store und GeForce Now. Eine Mac-Version über Steam und den App Store folgt später im Jahr 2026, ist zum Start also noch nicht mit dabei.
Wer ist Dylan Faden, und wie hängt er mit Jesse Faden zusammen?
Dylan Faden ist der Bruder von Jesse Faden, der Protagonistin des ersten Control, und in Control Resonant der neue spielbare Charakter. Er wird vom Federal Bureau of Control aus seiner Gefangenschaft im Oldest House entlassen, um eine entkommene außerdimensionale Entität zu bekämpfen, die Teile von Manhattan unter ihre Kontrolle gebracht hat. Im Verlauf der Geschichte sucht Dylan zugleich nach seiner Schwester Jesse, die inzwischen Direktorin des Bureau ist.
Was kostet Control Resonant, und was bekommt man in der Digital Deluxe Edition?
Die Standard Edition kostet 59,99 US-Dollar, die Digital Deluxe Edition 69,99 US-Dollar. Die Deluxe-Version enthält zusätzliche Kosmetik, ein digitales Artbook, den Soundtrack, zusätzliche Startressourcen, ein einzigartiges Artefakt sowie 48 Stunden frühen Zugang vor dem eigentlichen Starttermin.
Welche PC-Systemanforderungen gelten für Control Resonant?
Für 1080p bei 30 fps mit niedrigen Einstellungen und Upscaling reichen eine GeForce GTX 1070, eine Radeon RX 5600 XT oder eine Intel Arc A580 mit 6 GB Grafikspeicher. Für 1440p bei 60 fps ohne Raytracing empfiehlt Remedy eine RTX 3060 Ti, eine RX 6700 XT oder eine Arc B580. Für 4K bei 60 fps mit Path Tracing auf der höchsten Stufe wird eine RTX 5080 mit 12 GB Grafikspeicher vorausgesetzt. In jedem Fall sind 16 GB Arbeitsspeicher, rund 120 GB freier SSD-Speicher sowie Windows 10 oder 11 in der 64-Bit-Version nötig.
Wie fallen die ersten Testurteile zu Control Resonant aus?
Die frühen Kritiken sind überwiegend positiv, aber uneinheitlich. Viele Tests loben die visuelle Wucht und den mutigen Stilwechsel hin zu einem Action-Rollenspiel mit Nahkampf in offenen Zonen, manche vergeben die volle Wertung. Andere Stimmen kritisieren repetitive Kämpfe über die große Spielwelt hinweg und finden, dass Dylan Faden als neuer Protagonist nicht ganz an Jesse aus dem ersten Teil heranreicht.
Läuft Gloomia im Hintergrund weiter, während ich Control Resonant spiele?
Nein, nicht während des eigentlichen Spielens. Gloomia erkennt Vollbildanwendungen und pausiert den Live-Hintergrund automatisch, sobald ein Spiel wie Control Resonant im Vollbildmodus läuft, damit keine Systemleistung für die Grafikkarte verloren geht. Sobald du zurück zum Desktop wechselst oder das Spiel beendest, läuft der Hintergrund einfach weiter.
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