The Witcher 3: Wild Hunt Remastered erscheint am 29. September 2026: Was sich ändert, und wie du deinen Gaming-Desktop einrichtest
Eines der bestimmenden Rollenspiele der vergangenen Jahrzehnte bekommt in wenigen Tagen sein bislang größtes Update. Am 29. September 2026 erscheint The Witcher 3: Wild Hunt Remastered, ein kostenloses Upgrade für alle, die das Spiel bereits besitzen, und gleichzeitig der erste native Auftritt der Reihe auf der Nintendo Switch 2. CD Projekt Red hat die Neuauflage nicht als kleines Grafik-Update angekündigt, sondern als umfassende Modernisierung, die tief in Kampfsystem, Bewegung und technischen Unterbau eingreift.
Für alle, die in den kommenden Tagen ohnehin schon den Gaming-Desktop für den Herbst aufräumen, lohnt sich ein genauer Blick darauf, was am 29. September tatsächlich ansteht, was das Remastered-Paket vom bekannten Next-Gen-Update aus dem Jahr 2022 unterscheidet, und wie sich die passende Stimmung dafür auch abseits des Spiels selbst auf dem eigenen Bildschirm einrichten lässt.
Der Termin: 29. September 2026, für PC, Konsolen und erstmals Switch 2
CD Projekt Red hat den Termin am 25. August 2026 offiziell bestätigt: The Witcher 3: Wild Hunt Remastered erscheint am 29. September 2026 für PC über Steam, GOG, den Epic Games Store und Battle.net, sowie für PlayStation 5 und Xbox Series X/S. Zum selben Datum erscheint auch die native Fassung für die Nintendo Switch 2, die erste Version der Reihe, die eigens für die neue Nintendo-Konsole entwickelt wurde, statt lediglich portiert zu sein. Wer das Spiel auf der ursprünglichen Switch besitzt, kann die Switch-2-Fassung ebenfalls ohne Aufpreis freischalten, sobald sie verfügbar ist.
Das Entscheidende dabei: Remastered ist kein neues, separat zu kaufendes Spiel. Besitzer von The Witcher 3: Wild Hunt auf PS5, Xbox Series X/S, Steam, GOG oder im Epic Games Store erhalten das Update automatisch und kostenlos, ganz ohne erneuten Kauf. Digitale Vorbestellungen der Switch-2-Fassung sind bereits jetzt kostenlos über den Nintendo eShop möglich, Besitzer der physischen Switch-Fassung können das Upgrade zum Launch-Tag einlösen.
Mehr als ein Grafik-Update: Was Remastered vom Next-Gen-Update 2022 unterscheidet
Viele erinnern sich noch an das sogenannte Next-Gen-Update von Ende 2022, das The Witcher 3 seinerzeit kostenlos für die aktuelle Konsolengeneration aufwertete. Damals ergänzte CD Projekt Red vor allem selektives Raytracing bei Schatten, Spiegelungen und Umgebungsverdeckung im DirectX-12-Pfad, während DirectX 11 als Alternative erhalten blieb und sämtliche Spielsysteme unangetastet ließ. Es war ein solides technisches Update, aber eben kein grundlegender Umbau.
Remastered geht deutlich weiter. DirectX 11 wird komplett entfernt, das Spiel läuft nun ausschließlich über ein natives DirectX-12-Rendering mit paralleler Verarbeitung, ergänzt um vollständiges Path Tracing statt der bisherigen selektiven Variante. Der Upscaling-Unterbau wurde ebenfalls komplett ausgetauscht: DLSS 4.5, FSR 4 und XeSS 2.0 ersetzen die älteren Technologien, mit spürbaren Vorteilen bei Bildqualität und Leistung, besonders bei aktivem Path Tracing. CD Projekt Red beschreibt den eigenen Anspruch dabei so, dass sich Remastered wie ein regulärer, aktueller Release anfühlen soll, nicht wie ein aufgehübschtes elf Jahre altes Spiel.
Kampfsystem, Fertigkeitenbaum und Transmogrifikation im Umbau
Über die reine Technik hinaus greift Remastered auch in zentrale Spielsysteme ein. Geralts Kampfanimationen und Bewegungsabläufe wurden überarbeitet, dazu kommen neue visuelle Effekte für die Hexerzeichen, also die magischen Fähigkeiten, mit denen Geralt seit jeher hantiert. Der Fertigkeitenbaum wurde grundlegend überarbeitet, ebenso das Verhalten der Monster, denen man auf dem Kontinent begegnet, und die Steuerung der Reittiere. Wer sich schon immer an der optischen Uneinheitlichkeit von Rüstungsteilen gestört hat, kann künftig über eine Transmogrifikation das Aussehen unabhängig von den tatsächlich getragenen Werten anpassen, eine Funktion, die viele andere Rollenspiele längst kennen und die bislang in The Witcher 3 fehlte.
Auch der Fotomodus wurde erweitert, mit mehr Einstellungsmöglichkeiten für alle, die den Kontinent gerne in Ruhe festhalten, bevor sie weiterziehen. Im Gesamtpaket enthalten sind außerdem weiterhin beide großen Erweiterungen, Hearts of Stone und Blood and Wine, ohne separaten Kauf und mit denselben technischen Verbesserungen wie das Hauptspiel selbst.
Erstmals nativ: The Witcher 3 auf der Nintendo Switch 2
Besonders bemerkenswert ist der Switch-2-Auftritt. Die ursprüngliche Switch-Fassung von 2019 galt technisch schon damals als beeindruckende Meisterleistung angesichts der begrenzten Hardware, mit spürbaren Kompromissen bei Auflösung und Bildrate. Die neue, eigens für die Switch 2 entwickelte Fassung von Remastered soll diese Kompromisse deutlich verringern, mit saubererer Darstellung sowohl im Dock- als auch im Handheld-Betrieb. Für viele, die die Reihe bislang nur stationär gespielt haben, dürfte das der naheliegendste Anlass sein, dem Kontinent unterwegs noch einmal einen Besuch abzustatten.
Was Path Tracing auf dem PC tatsächlich verlangt
Vollständiges Path Tracing gehört zu den anspruchsvollsten Darstellungstechniken, die derzeit in einem Spiel dieser Größenordnung zum Einsatz kommen, und The Witcher 3 ist dabei keine Ausnahme. Wer die Option auf dem PC in voller Auflösung ohne Upscaling nutzen möchte, braucht entsprechend potente Hardware der aktuellen Grafikkartengeneration. Realistischer für die meisten Spielerinnen und Spieler dürfte der kombinierte Einsatz mit DLSS 4.5, FSR 4 oder XeSS 2.0 sein, je nach verbauter Grafikkarte, wodurch sich die Bildrate spürbar anheben lässt, ohne auf die neue Beleuchtung komplett zu verzichten. Wer lieber auf klassisches Rasterizing ohne Path Tracing setzt, kann das weiterhin tun, Remastered zwingt niemanden zur teuersten Einstellung, sondern bietet sie zusätzlich zu den bewährten Grafikstufen an, die schon das Next-Gen-Update kannte.
Für Konsolenspieler auf PS5 und Xbox Series X/S dürfte die genaue Balance zwischen Bildrate und Path Tracing erst mit dem Launch-Tag selbst vollständig klar werden, CD Projekt Red hat bislang keine finalen Leistungswerte für die einzelnen Grafikmodi veröffentlicht. Erfahrungsgemäß dürfte es aber, wie schon beim Next-Gen-Update 2022, mindestens einen Leistungsmodus mit stabiler Bildrate und einen Qualitätsmodus mit höherer Auflösung und aktiviertem Path Tracing geben.
Songs of the Past: eine neue Erweiterung folgt 2027
Parallel zur Ankündigung von Remastered hat CD Projekt Red auch einen ersten Blick auf Songs of the Past gewährt, eine komplett neue, vollwertige Erweiterung zu The Witcher 3, die für 2027 angekündigt ist. Entwickelt wird sie gemeinsam mit Fool's Theory, einem polnischen Studio, in dem mehrere ehemalige Entwickler von The Witcher 3 inzwischen arbeiten. Laut CD Projekt Red sollen Spielerinnen und Spieler darin erneut in die Rolle von Geralt schlüpfen, kurz bevor er sich auf den sogenannten Path begibt, während ein zweiter Handlungsstrang eine Vorgeschichte zu Ciri erzählt, die direkt auf das kommende The Witcher 4 zuführt. Ein konkretes Veröffentlichungsdatum für 2027 steht bislang noch nicht fest.
Was das für deinen Gaming-Desktop bedeutet
Wer sich auf den 29. September vorbereitet, muss dafür nicht zwingend auf lizenzierte Fan-Wallpaper mit Geralt oder Ciri zurückgreifen, die ohnehin selten in überzeugender Qualität oder rechtlich sauber verfügbar sind. Gloomia zeigt bewusst keine Inhalte aus The Witcher, bietet mit Hintergründen wie Nebula Drift und Aurora Flow aber eine Stimmung, die sich gut in ein Fantasy-lastiges Gaming-Setup einfügt, ohne ein einziges Motiv aus dem Spiel zu imitieren. Wer allgemein nach passenden Live-Hintergründen für ein Gaming-Setup sucht, findet im Beitrag zu Live-Hintergründen für Gamer eine ausführlichere Übersicht, die dramatische Weltraum-Szenen, Tech-Ästhetik und praktische Hinweise zur Bildrate gegenüberstellt.
Der Herbst 2026 ist ohnehin dicht getaktet, was Spielerelease-Termine angeht. Erst kürzlich haben wir uns im Beitrag zu GTA 6 und dem Termin am 19. November damit beschäftigt, wie sich ein Gaming-Desktop auf ein konkretes Datum hin einrichten lässt, ohne dabei auf echtes Lizenzmaterial angewiesen zu sein. Auch die Beiträge zur Gamescom 2026 in Köln zeigen, dass Stimmung über Farbe und Bewegung entsteht, nicht zwingend über konkrete Spielmotive.
Wer Aurora Flow einsetzt und dabei die Audioreaktion nutzen möchte, findet im Beitrag zu Gloomias audioreaktiven Hintergründen eine Übersicht, wie sich die Empfindlichkeit auf die eigene Musikauswahl abstimmen lässt, etwa auf einen der zahlreichen orchestralen Soundtracks, mit denen sich viele während des Spielens gerne begleiten lassen. Und wer am 29. September automatisch zu einem passenden Hintergrund wechseln möchte, ohne selbst daran denken zu müssen, kann das über Gloomias Zeitplan-Funktion einmalig einrichten, näher erklärt im Beitrag zu Gloomias Zeitplan, Filtern und Foto-Diashow.
Plattformen im Überblick
Gloomia selbst läuft, unabhängig vom jeweils aktuellen Spielerelease, mit echten, signierten Builds auf Windows, macOS und Linux, mit identischem Funktionsumfang auf allen drei Systemen. Drei Hintergründe lassen sich dabei dauerhaft kostenlos nutzen, der restliche Katalog, darunter auch Nebula Drift und Aurora Flow, gehört zum erweiterten Angebot. Wer also den eigenen Gaming-Rechner unter Windows betreibt, aber am Zweitgerät mit Linux arbeitet, muss sich um Kompatibilität keine Gedanken machen.
Fazit
Der 29. September 2026 markiert für The Witcher 3: Wild Hunt einen ungewöhnlich großen Sprung für ein elf Jahre altes Spiel: kostenloses Upgrade für bestehende Besitzer, vollständiges Path Tracing, ein überarbeitetes Kampfsystem und erstmals eine eigens entwickelte native Fassung für die Nintendo Switch 2. Dazu kommt mit Songs of the Past die Aussicht auf eine vollwertige neue Erweiterung im Jahr 2027. Wer die verbleibenden Tage bis zum Release nutzen möchte, um den eigenen Gaming-Desktop einzustimmen, findet mit stimmungsvollen, aber ehrlich unlizenzierten Hintergründen wie Nebula Drift und Aurora Flow eine unaufdringliche Möglichkeit dazu.
Häufig gestellte Fragen
Wann erscheint The Witcher 3: Wild Hunt Remastered genau?
Am 29. September 2026, für PC über Steam, GOG, den Epic Games Store und Battle.net, sowie für PS5 und Xbox Series X/S. Zum gleichen Termin erscheint erstmals auch eine native Fassung für Nintendo Switch 2.
Muss ich das Spiel erneut kaufen?
Nein. Wer The Witcher 3: Wild Hunt bereits auf PS5, Xbox Series X/S, Steam, GOG oder im Epic Games Store besitzt, erhält Remastered als kostenloses Upgrade. Auch Besitzer der ursprünglichen Nintendo-Switch-Fassung können die neue Switch-2-Version ohne Aufpreis beanspruchen.
Was unterscheidet Remastered vom Next-Gen-Update aus dem Jahr 2022?
Das Next-Gen-Update 2022 ergänzte vor allem selektives Raytracing bei Schatten, Spiegelungen und Verdeckung, ließ Spielsysteme aber unangetastet. Remastered entfernt DirectX 11 vollständig zugunsten von nativem DirectX 12, bringt vollständiges Path Tracing sowie die neuen Upscaler DLSS 4.5, FSR 4 und XeSS 2.0, und überarbeitet zusätzlich Kampfsystem, Bewegung, Fertigkeitenbaum, Reittierverhalten und Fotomodus.
Sind Hearts of Stone und Blood and Wine in Remastered enthalten?
Ja, beide bisherigen Erweiterungen sind fester Bestandteil des Pakets, zusammen mit dem überarbeiteten Grundspiel, ohne separaten Kauf.
Was hat es mit der Erweiterung Songs of the Past auf sich?
Songs of the Past ist eine komplett neue, vollwertige Erweiterung zu The Witcher 3, entwickelt gemeinsam mit Fool's Theory, einem Studio mit mehreren Witcher-3-Veteranen im Team. Sie soll 2027 erscheinen und laut CD Projekt Red sowohl Geralt vor seinem Aufbruch auf den Path als auch eine Vorgeschichte zu Ciri vor The Witcher 4 zeigen.
Zeigt Gloomia Hintergründe aus The Witcher?
Nein. Gloomia enthält keine lizenzierten Witcher-Inhalte. Hintergründe wie Nebula Drift oder Aurora Flow eignen sich als eigenständige, atmosphärische Desktop-Kulisse, die stimmungsmäßig zur Fantasy-Welt der Reihe passt, ohne irgendein Motiv aus dem Spiel selbst nachzubilden.
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